Apollo-Angebot erlaubt keinen Verkauf der WestImmo
- Veräußerung ökonomisch nicht zu rechtfertigen
- Transaktions- und Nachhaftungsrisiken für die WestLB und ihre Eigentümer nicht vertretbar
Für die WestLB AG ist eine Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft Westdeutsche ImmobilienBank AG (WestImmo) im aktuellen Marktumfeld und zu den vorgelegten Bedingungen mit hohen potenziellen Risiken verbunden und ökonomisch nicht vertretbar.
Die Verhandlungen mit Apollo fokussierten sich auf das Pfandbriefbankgeschäft der WestImmo. Um die Veräußerungschancen für die WestImmo zu erhöhen, hatte der WestLB-Vorstand bereits Ende 2010 das Konzept einer auf eine Pfandbriefbank fokussierten WestImmo entwickelt. In den vergangenen Monaten hat sich die ohnehin schwierige Marktsituation nochmals erheblich verschlechtert. Diese Entwicklung belastet die Geschäftsaussichten einer Pfandbriefbank und erhöht die Risiken für die WestLB und ihre Eigentümer, insbesondere aus der Nachhaftung für Verbindlichkeiten der WestImmo. Darüber hinaus ist der zuletzt gebotene Kaufpreis nicht akzeptabel, insbesondere auch unter Berücksichtigung der in der Eckpunktevereinbarung zur WestLB getroffenen Festlegungen.
Dietrich Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der WestLB, sagte: „Es war unser erklärtes Ziel, die Verkaufsverhandlungen – auch im Hinblick auf die Sicherung von Arbeitsplätzen – zum Abschluss zu bringen. Das weiter verschlechterte Marktumfeld und die betriebswirtschaftliche Bewertung lassen uns aber keine Wahl. Die Transaktions- und insbesondere Nachhaftungsrisiken wären für die Bank und ihre Eigentümer nicht vertretbar.“
