WestLB besteht EU-weiten Stresstest
Harte Kernkapitalquote liegt im adversen Szenario bei 6,1 Prozent
Die WestLB hat erwartungsgemäß den EU-weiten Stresstest bestanden, der in diesem Jahr von der neu ins Leben gerufenen European Banking Authority (EBA) koordiniert wurde. Insgesamt nahmen 90 Banken aus 21 Ländern teil. Um den Test zu bestehen, war eine harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) von mindestens 5 Prozent per Ende 2012 im adversen Szenario erforderlich. Mit einer Quote von 6,1 Prozent erzielte die WestLB ein komfortables Ergebnis.
Datenbasis der Untersuchung war nach den Vorgaben der EBA das Portfolio des WestLB Konzerns per Ende 2010 (d.h. einschließlich WestImmo und readybank). Die Eckpunktevereinbarung zum Restrukturierungsplan der WestLB von Ende Juni 2011 ist daher noch nicht berücksichtigt.
Der aktuell durchgeführte Stresstest fiel im Vergleich zum vergangenen Jahr strenger aus. So erhöhte die EBA die Anforderungen an die anrechenbaren Kapitalbestandteile und beschränkte sie auf hartes Kernkapital. Im Vergleich zum letzten Stresstest waren auch die makroökonomischen Annahmen im adversen Szenario schärfer. Des Weiteren wurde zusätzlich Staatsexposure im Anlagebuch berücksichtigt.
„Wir sehen uns darin bestätigt, dass die WestLB solide kapitalisiert ist. Mit der bereits 2009 eingeleiteten signifikanten Reduzierung des Risikoprofils sowie der Auslagerung von Assets in die EAA haben wir den Grundstein dafür gelegt“, sagte Thomas Groß, Finanz- und Risikovorstand der WestLB, zu den Ergebnissen des Stresstests. „Die Bank ist daher gut für den anstehenden Transformationsprozess gewappnet.“
Für weitere Details verweisen wir auf die Ergebnistabellen. Sie können unter www.westlb.de heruntergeladen werden.
