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05.05.2011

Vorstand und Aufsichtsrat der WestLB treiben Neuordnung der Bank voran

Vorstand und Aufsichtsrat der WestLB haben sich vor dem Hintergrund der klaren Positionierung der Europäischen Kommission heute darauf verständigt, dass der Vorstand aktiv und im engen Schulterschluss mit allen Stakeholdern daran mitwirkt, das Konzept einer Verbundbank umzusetzen. Dabei sieht der Vorstand wesentliche Elemente einer von ihm erarbeiteten Teilbetriebslogik berücksichtigt. Aus Sicht der Europäischen Kommission stellt auch der weiterlaufende Verkaufsprozess für die Bank einen möglichen Weg zu einer Verbundbank dar.

Die Eigentümer der WestLB hatten sich im April 2011 darauf verständigt, eine regional ausgerichtete Sparkassen-Verbundbank vorzuschlagen. Mit einer weiter reduzierten Bilanzsumme und einer veränderten Eigentümerstruktur soll sie sich künftig auf das Geschäft mit Sparkassen und deren Kunden konzentrieren.

„Nun wird zügig erarbeitet, welchen genauen Zuschnitt die Verbundbank haben wird. Es ist unabdingbar, für alle Geschäftsfelder der WestLB Lösungen zu finden und damit ein Maximum an Kompetenzen und Arbeitsplätzen zu erhalten“, sagte Dietrich Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der WestLB. „Für den Vorstand ist es von besonderer Bedeutung, dass Stabilität und Funktionsfähigkeit der Bank während der Transformationsphase gewährleistet bleiben.“

Michael Breuer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, erklärte: „Der Aufsichtsrat wird den Vorstand bei der Neuordnung der Bank unterstützen. Die Europäische Kommission erwartet weitere Weichenstellungen, über die man sich in den nächsten Wochen verständigen muss. Diese Zeit wird genutzt, um den Fahrplan für die Umsetzung des Verbundbankkonzeptes entscheidungsreif zu konkretisieren.“

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