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03.05.2010

Verträge zur Auslagerung des Hauptportfolios unterzeichnet

Rund 71 Mrd € Nominalvolumen wurden rückwirkend zum 1. Januar 2010 in die EAA ausgelagert

Die Eigentümer und Gremien der WestLB haben planmäßig die Verträge zur Auslagerung des Hauptportfolios nicht strategienotwendiger Aktivitäten im Volumen von rund 71 Mrd € genehmigt. Die Auslagerung erfolgte am 30. April 2010 rückwirkend zum 1. Januar 2010 in die Erste Abwicklungsanstalt (EAA). Die zuständigen Behörden haben dieser Transaktion zugestimmt. Schon im Dezember wurde in einem ersten Schritt ein Teilportfolio in Höhe von rund sechs Mrd € in die EAA übertragen. Das gesamte übertragene Portfolio beträgt damit etwa 77 Mrd €. Das übertragene Volumen hat sich durch aktive Abbaumaßnahmen, Tilgungen und Währungsentwicklungen gegenüber dem Ursprungsvolumen von 85 Mrd € deutlich reduziert. Die EAA erhält rund drei Mrd € Kapital von der WestLB und Garantien der Eigentümer in Höhe von einer Mrd €.

„Die Entscheidung der Eigentümer und Gremien ist ein wesentlicher Meilenstein für die Neuausrichtung der WestLB,“ sagt Vorstandsvorsitzender Dietrich Voigtländer. „Damit hat die Bank die seit Ende 2008 unbeirrt verfolgten Planungen konsequent verwirklichen können. Dafür danke ich ausdrücklich den Eigentümern, dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WestLB. Nun können wir die schlagkräftige Kernbank im anstehenden Konsolidierungsprozess positionieren.“

An der Kernbank beteiligt sich der SoFFin mit einer Stillen Einlage in Höhe von drei Mrd €. In einer ersten Tranche erhielt die WestLB davon im Dezember 2009 672 Mio €. Die zweite Tranche in Höhe von 1,5 Mrd € wurde der Bank Anfang Januar 2010 zur Verfügung gestellt. Die dritte und abschließende Tranche erhielt die WestLB am 30. April 2010.

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