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12.11.2007

Schwierige Situation an den weltweiten Kapitalmärkten verhindert positives Konzernergebnis 2007

Der Vorstand der WestLB AG hat heute den Aufsichtsrat über die aktuellen Ergebnisauswirkungen der weltweiten Kapitalmarktkrise unterrichtet. In Folge der anhaltend schwierigen und sich in den letzten Wochen noch verschärfenden Marktentwicklungen geht der Vorstand nicht mehr davon aus, in 2007 ein positives Konzernergebnis zu erreichen. Dies ist insbesondere den erheblichen Kursverlusten von strukturierten Wertpapieren der letzten Wochen geschuldet. Dadurch ist es der WestLB, trotz ihrer im Übrigen planmäßigen Ertragsentwicklung im operativen Geschäft, nun nicht mehr möglich, die bis vor kurzem noch gültige Prognose eines positiven Konzernergebnisses vor Steuern aufrecht zu halten. Aus heutiger Sicht ist im Konzern mit einem Verlust vor Steuern im niedrigen dreistelligen Millionenbereich zu rechnen.

Alexander Stuhlmann, Vorsitzender des Vorstandes der WestLB AG: „Die Situation ist für uns, wie für die anderen Marktteilnehmer, in den letzten Wochen nicht leichter geworden. Die WestLB kann sie aber – nicht zuletzt wegen der Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten – schultern.“ Die Liquiditätsausstattung der Bank sei nach wie vor zufriedenstellend. Erfreulich sei zudem, dass sich die Kerngeschäftsfelder der Bank planmäßig positiv entwickeln, außerdem habe der Vorstand bereits eine Reihe von kostenreduzierenden Maßnahmen umgesetzt. Beides trage erheblich dazu bei, die Auswirkungen der Marktentwicklung abzufedern.

Der Aufsichtsrat hat die Erläuterungen des Vorstandes zur Kenntnis genommen. Alle Anteilseigner haben erneut ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Bank betont.

 

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